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Der Selbstbehalt - wozu ist er gut?

Bei vielen Versicherungen gibt es die Möglichkeit, einen Selbstbehalt zu vereinbaren. Wenn Sie diese Möglichkeit haben, so sollten Sie davon Gebrauch machen. Der Selbstbehalt meint jene Summe, die Sie bei einem Schadensereignis selbst zu tragen bereit (und in der Lage) sind.

Und zwar sollten Sie den Selbstbehalt möglichst hoch vereinbaren. Denken Sie an unseren „Prüfstein-Satz“: Eine Versicherung sollte man nur gegen solche möglichen Schadensereignisse abschließen, deren materielle Folgen zu tragen man selbst nicht in der Lage (oder nicht gewillt) ist.

Sie sollten also den Selbstbehalt so hoch wählen, wie Sie selbst in der Lage sind, den Schaden zu tragen (ohne dabei an der Belastung zu zerbrechen).

Sie sollten (und wollen sicherlich auch nicht) sich gegen Bagatellschäden versichern. Wenn Ihnen eine Vase zerbricht (und koste sie 100 €), so ist das kein Schaden, der Ihnen das Genick bricht. Das ist ärgerlich, aber sie werden es selbst ersetzen können. Wenn Sie einen möglichst hohen Selbstbehalt vereinbaren (Sie müssen es am besten wissen, wie viel Sie selbst tragen können), so hat das für das Versicherungsunternehmen (und indirekt dann für Sie) mehrere Vorteile:

  • Man wird dort sehen, dass man von der Bearbeitung von Bagatellschäden entlastet ist (die einen unverhältnismäßig hohen anteilmäßigen Verwaltungsaufwand verursachen).
  • Man wird seitens der Versicherung sehen, dass Sie ernsthaft darum bemüht sein werden, Schäden zu vermeiden (da Sie ja selbst mit davon betroffen wären)
  • Man wird die Schäden, die am häufigsten vorkommen (eben die kleineren Schäden) aus der Kalkulation herausnehmen können.

All das wird im Ergebnis zu einer erheblich reduzierten Versicherungsprämie führen. Und das sollte Ihr Ziel sein: Möglichst geringe Versicherungsprämien zahlen zu müssen.

Bei manchen Menschen herrscht hinsichtlich des Umgangs mit Versicherungen eine seltsame Mentalität vor: Man hat nun schon so lange Versicherungsprämien bezahlt, nun möchte man „auch mal etwas wieder herausbekommen“. Dann werden womöglich Schäden fingiert („Karl, sag du mal deiner Versicherung, dass du die Vase runtergeschmissen hast, dann muss deine Haftpflichtversicherung das ersetzen“), und das womöglich noch ohne all zu schlechtes Gewissen.

Hier herrscht ein seltsames Missverständnis vor. Die Gegenleistung der Versicherung erhält man nicht in dem Augenblick, in dem die Versicherung mal einen Schaden bezahlt, sondern die Gegenleistung hat man bereits längst erhalten. Die Gegenleistung besteht nämlich in der Gewissheit und in der Sicherheit, dass materielle Schäden nicht existenzbedrohend sein werden.

Die obige Haltung hingegen stellt nichts anderes als ein unsolidarisches Verhalten dar. Das werden Sie sicherlich nicht wollen.

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