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3. Pseudo-Versicherungen

Pseudo-Versicherungen nenne ich solche Versicherungen, die zwar im Sprachgebrauch „Versicherungen“ genannt werden, in Wahrheit jedoch gar keine Versicherungen sind. Jedenfalls nicht nach der Definition, dass eine Versicherung gegen das wirtschaftliche Risiko eines unerwarteten Schadensereignisses schützen soll.

a) Lebensversicherung

Hier handelt es sich in Wirklichkeit nicht um eine Versicherung, sondern um eine Sparform. Jedenfalls, soweit wir von der Kapital-Lebensversicherung sprechen, die üblicherweise gemeint ist, wenn man kurz von „Lebensversicherung“ spricht.

Die eigentliche Versicherung ist die „Risiko-Lebens-versicherung“ (siehe Kapitel dort).

Die Kapital-Lebensversicherung hat zwar meist (oder eigentlich immer) auch einen Risiko-Anteil mit in das Paket eingeschnürt. Aber ich halte von solchen Mischformen nichts. Wenn man eine Versicherung braucht, die das Risiko des eigenen Todes abdeckt, dann sollte man eine Risiko-Lebensversicherung abschließen (siehe oben). Wenn man hingegen sparen möchte, im Hinblick auf ein bestimmtes Ziel, und sei es zur Altersvorsorge, dann sollte man das tun. Aber warum Dinge miteinander vermischen, die nichts miteinander zu tun haben? Die Versicherungsgesellschaften halten in ihrer Kalkulation die beiden Anteile durchaus sauber voneinander getrennt. Und das sollten Sie auch tun.

Auf die Kapital-Lebensversicherung als Sparform möchte ich hier nicht näher eingehen. Eben deshalb, weil es sich nicht um eine Versicherung handelt, sondern um eine Sparform. Sie also hier nicht das Thema ist.

Vielleicht nur soviel: In der Vergangenheit ist die Kapital-Lebensversicherung aus politischen Gründen (welche das auch immer gewesen sein mögen) steuerlich stark bevorzugt worden, indem die erwirtschafteten Zinsen nicht versteuert werden mussten. Die Lebensversicherungen waren also gegenüber den Banken stark bevorzugt worden und brauchten die Konkurrenz der Banken nicht zu fürchten. Das hat die Lebensversicherungsgesellschaften etwas träge und etwas arrogant werden lassen (so war man sehr wenig geneigt, die Kunden überhaupt darüber zu informieren, was eigentlich mit ihrem Geld passierte und welche Teile davon wofür ausgegeben wurden, was oftmals zur Verwunderung der Kunden führte, wenn insbesondere am Anfang der Laufzeit so gar kein Zuwachs zu verzeichnen war). Diese Bevorzugung ist jedoch inzwischen passé. Ob die Trägheit und die Arroganz hingegen auch passé sind, das muss sich erst noch zeigen. Warum die Finanzmanager der Lebensversicherungsgesellschaften einen besseren Job machen sollten als die Manager der Banken (bzw. als Sie selbst?), ist nicht so recht ersichtlich.

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