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a) Hausratsversicherung - brauchen wir die?

( Hausratversicherung Berechnung )

Im Laufe Ihres Lebens haben Sie eine Menge von Sachen angeschafft, die man zusammengefasst „Hausrat“ nennt. Es sind sinnvolle und notwendige Sachen darunter und weniger sinnvolle und weniger notwendige Dinge. Einige Dinge sind einfach nur schön und erfreuen Sie durch ihren Anblick, andere Dinge machen Ihnen vielleicht das Leben etwas bequemer und angenehmer. Es ist aber auch eine ganze Reihe von Sachen darunter, die man wohl so als „Wohlstandsmüll“ bezeichnen könnte.

Wenn Sie nun so – wie es Ihre Hausratsversicherung empfiehlt – von Zimmer zu Zimmer schlendern und in einer Liste eine Bestandsaufnahme machen, und dann den einzelnen Positionen der Liste jeweils einen geschätzten Wiederbeschaffungswert zuordnen, so wird in der Summe eine ganz erkleckliche Zahl zusammen kommen. Das haben Sie tatsächlich im Laufe der Jahrzehnte alles mal ausgegeben und angeschafft.

Wenn Sie das auf Schlag alles verlieren würden und es alles auf einmal wieder beschaffen müssten, so würde das Ihre Leistungsfähigkeit möglicherweise überfordern. Damit das nicht geschieht, gibt es die Hausratsversicherung. So jedenfalls die Argumentation der Versicherungsunternehmen. Sehr gern wird auch noch auf die drohende „Gefahr“ der Unterversicherung hingewiesen, die im Falle eines Falles eben auch nur zum Teilersatz führen würde.

Doch genau an dieser Stelle möchte ich Sie bitten, einmal innezuhalten, und zu überlegen: Würden Sie denn im Falle des Totalverlusts Ihres Hausrats wirklich all den Krempel, der schon seit Jahren Ihre Räume verstopft, wiederbeschaffen wollen? Das ist doch hier der Knackpunkt. Sie würden vermutlich zum einen gar nicht alles wiederbeschaffen wollen, zum anderen wäre es aber auch gar nicht möglich (jedenfalls nicht alles gleichzeitig – macht viel zu viel Arbeit).

Denken Sie doch z.B. nur mal an all Ihre Bücher. Vermutlich ein ganz erklecklicher Posten. Tausend Stück? Wiederbeschaffungswert 20.000 €? (Antiquariatswert 500 €). Wäre natürlich schade, wenn die alle plötzlich weg wären. Aber Sie würden Sie doch sowieso nicht alle wiederbeschaffen können. Sie sind inzwischen vergriffen, nicht neu aufgelegt worden, sprich: Es gibt sie nicht mehr. Sie werden das eh als Schicksalsschlag hinnehmen müssen. Aber Hand aufs Herz: Hätten Sie diese Bücher denn wirklich alle noch mal gelesen?

Außerdem wollten Sie sich doch sowieso verkleinern, nachdem Ihre Tochter im letzten Jahr aus dem Haus ist?

Ich möchte Ihnen hier nicht ans Herz legen, gar keine Hausratsversicherung abzuschließen, aber Sie sollten doch noch mal gründlich über die Höhe nachdenken. Vielleicht wäre eine bewusste Unterversicherung hier genau das Gegebene? Sie können Ihrer Versicherung auch bestimmte Gegenstände nennen, die Sie gar nicht in die Versicherung einschließen möchten (Kunstgegenstände? – wenn diese dann weg sind – schade darum, aber sie waren doch sowieso unersetzlich, was würde Ihnen denn das Geld helfen können?).

Ich hatte einmal in meinem Haus ein möbliertes Appartement an einen älteren Herrn vermietet. Er kam aus Schweden, wollte aber lieber in Deutschland leben. Als er einzog, kam er mit einem Taxi und einem Koffer. Dann lebte er dort – ein ruhiger Zeitgenosse – offenbar stillvergnügt und wohl weitgehend glücklich oder zumindest zufrieden vor sich hin und pflegte seine Hobbys. Vier Jahre später entschloss er sich, weiterzuziehen. Es zog ihn weiter nach Süden. Portugal war sein Ziel. Als er auszog, kam ein Taxi, er nahm seinen Koffer und fuhr von dannen. Irgendwie habe ich ihn darum beneidet, wie er mit so wenig Gepäck glücklich durchs Leben zog.

Ich erzähle Ihnen das, um Sie zu animieren, darüber nachzudenken, was (und wie viel) Sie denn wirklich brauchen von all dem Krempel. Vielleicht sollten Sie wirklich nur so viel versichern, wie wirklich unabdingbar ist, um glücklich leben zu können?

Wenn Sie sich dann genau überlegt haben, was Sie wirklich versichern wollen, dann können Sie die günstigste Versicherung herausfinden, indem Sie hier einen Versicherungsvergleich anstellen

Auch hier denke ich, dass man in erster Linie auf möglichst günstige Prämien Wert legen sollte. Alles andere werden Sie im Vorfeld sowieso nicht wirklich eruieren können. Und selbst wenn im Schadenfall die Versicherung sich als etwas kleinlich erweisen sollte: Was weg ist, ist weg und muss ersetzt werden, da beißt die Maus keinen Faden ab.

F├╝r einen Versicherungsvergleich Hausratsversicherung sehen Sie bitte hier:

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