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q) Auslandsreisekrankenversicherung

( Krankenversicherung Touristen )

Lassen Sie sich keine Versicherung aufschwatzen, die Sie gar nicht benötigen!

Innerhalb Europas und auch darüber hinaus bestehen inzwischen jeweils bilaterale Abkommen (Sozialversicherungsabkommen) zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den anderen Staaten, welche vorsehen, dass Deutsche bei vorübergehendem Aufenthalt im jeweiligen Ausland genauso gestellt werden, als ob sie dort versichert wären (gilt für Mitglieder der gesetzlichen Kassen). Dadurch besteht Krankenversicherungsschutz in den folgenden Ländern:

Belgien, Bosnien-Herzegowina, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Island, Israel, Italien, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Mazedonien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Serbien und Montenegro, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Türkei, Tunesien, Tschechien, Ungarn, Zypern.

Um diesen Versicherungsschutz wahrnehmen zu können, erhält man seit dem 01.01.2006 eine neue elektronische Gesundheitskarte, die sowohl in Deutschland als auch im Ausland gültig ist. Geleistet wird nach der Regelung des Gastlandes.

In den folgenden Ländern brauchen Sie (bis auf weiteres) noch einen Auslandskrankenschein:
Israel, Kroatien, Mazedonien, Serbien/Montenegro, Tunesien und Türkei.

Das heißt, wenn Sie in eines dieser Länder reisen, dürfte damit eine Auslandsreisekrankenversicherung schon mal entbehrlich sein. Dieser Krankenversicherungsschutz auf Gegenseitigkeit bietet zwar keinen Rücktransport (können Sie gesondert abschließen – aber ist das denn wirklich nötig? In den meisten der genannten Länder dürfte der medizinische Standard dem deutschen durchaus vergleichbar sein. Wozu benötigen Sie also den Rücktransport?)

Und natürlich stellt es sich in der Praxis durchaus so dar, dass ggf. im Ausland behandelnde Ärzte zunächst einmal versuchen, Ihre Unwissenheit auszunutzen (und Ihre eventuell mangelnde Sprachkenntnis) und Ihnen eine Privatbehandlung zuteil werden lassen und diese dann mit Ihnen unmittelbar (am besten in bar) abrechnen möchten. Aber zumindest bei umfangreicheren Behandlungen werden Sie es doch wohl schaffen können, auf Ihrem Recht zu bestehen?

Im Ergebnis möchte ich Ihnen also empfehlen, bei Reisen in die oben genannten Länder auf die Auslandsreisekrankenversicherung zu verzichten und dies Geld lieber Ihrer Reisekasse zugute kommen zu lassen – jedenfalls, wenn Sie Mitglied einer gesetzlichen Kasse sind.

Bei privat Krankenversicherten kommt es im Einzelfall sehr darauf an, was Ihre Police aussagt. Sie werden jetzt also wohl oder übel doch mal das Kleingedruckte lesen müssen. In den meisten Fällen wird die private Krankenversicherung bei Behandlungen im Ausland dasselbe bezahlen, was sie bei einer Behandlung im Inland auch zahlen würde: Und das sollte dann im Ausland auch ausreichen. Insofern brauchen Sie im Normalfall keine Auslandsreisekrankenversicherung, wenn Sie privat versichert sind.

Damit dürfte die Auslandsreisekrankenversicherung in den allermeisten infrage kommenden Fällen überflüssig sein.
 
Wenn Sie doch eine Auslandsreisekrankenversicherung benötigen, finden Sie einen Versicherungsvergleich hier:
 



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